MUSIKTHERAPIE   -  AUSBILDUNG

Gestalt - Musiktherapie


Willkommen

25 Jahre gibt es die Praxis für Musik & Psychotherapie, das KLANG-CENTRUM.

2009 startete die erste Ausbildungsgruppe / Weiterbildung in Gestalt - Musiktherapie.

Ein neues Weiterbildungsangebot für fertige Gestalt- Berater & -Therapeuten siehe unten!

Der neue Grundkurs IX startet mi dem Einführungswochenende am 04.03. und 05.03.2023.

KLANG-CENTRUM  Alsterdorfer Str. 528  im Hof - 1.Stock -  Bahnhof U / S  Ohlsdorf


Nächster Infotermin : 

Individuell nach Vereinbarung - e-mail od. Tel.


Video-link zu Improvisation  -   Performance: 

https://www.youtube.com/watch?v=UQr4e_exYCA



„Die verändernde Kraft der Therapie ist nicht intellektuelle Einsicht, auch nicht Interpretation oder Katharsis, sondern vielmehr eine tiefe, authentische Begegnung zwischen Menschen.“  Irvin D. Yalom

Dies gilt für meine Arbeit in der Einzel-, wie auch Gruppentherapie und Ausbildung. Mit erweiterter Wahrnehmung und möglichst geweitetem Bewusstsein biete ich weitestgehend eine dialogische -            auf Resonanz und Phänomenologie gegründete - Begegnung an.
Die Musik als Ur-Sprache jedes Sein trägt die Erfahrung unmittelbar ins „Hier und Jetzt“.                 Heilsam wird durch liebevolle Unterstützung ein Wandel für ein lebendiges, lustvolleres und selbstwirksames Dasein möglich.

Die Erfahrung der Improvisation von Musik im Moment, im hier & jetzt, bringt sehr schnell Emotionen hervor. Wenn der improvisierende Mensch etwas fühlt, besteht die Chance, dass der Zuhörer / Mitspieler auch etwas fühlt. Wir hoffen, dass "Improvisation", der Kern der Gestalt-Musiktherapie, zum Experimentieren, Annehmen, Ausspielen, Zuhören und zur mitmenschlichen Begegnung und Zuwendung im gemeinsamen Sein einlädt.

Weiteres zu "Improvisation" können Sie hier erfahren und es motiviert Sie hoffentlich sich anzumelden.

Wir wünschen Dein/Ihr Interesse für erfahrungsorientiertes Lernen und Kommunikation mit Musik wird angeregt.

Mit herzlichen Grüßen

 Andreas Blase

Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet Psychotherapie, in freier Praxis seit 14.03.1996

  • Gestalttherapeut DVG
  • Musik-Gestalttherapeut IGG seit 1995
  • Mitglied im WFMT- World Federation of Musictherapy   
  • zertifizierter Musiktherapeut 2013  DMTG - Deutsche musiktherapeutische Gesellschaft
  • Supervisor & Lehrtherapeut der  HfMT - Hochschule für Musik und Theater Hamburg
  • Lehrtherapeut Universität Augsburg - Masterstudiengang Musiktherapie 
  • Ausbilder, Lehrtherapeut & Supervisor beim HIGW - Gestalt orientierte Weiterbildung
  • Mitglied im Landesmusikrat Hamburg
  • 6 Jahre Stimmausbildung (3-jährig bei Inge Graw & 3 Jahre bei Andrew Bryan)
  • 15-tägige Weiterbildung in Musik mit Apps 2015  in der Bundesakademie Wolfenbüttel


WEITERBILDUNG     GESTALT- MUSIKTHERAPIE

- 2 1 Tage -

für GestalttherapeutINNen & GestaltberaterINNEN


Mindestteilnehmerzahl: 10 - 16 Teiln.

190 UE gesamt, davon 140 UE mit TrainerIN

40 UE in Peergroup

10 UE onlineSupervision Gestalt-Musiktherapie


TERMINE:

Kurs MGW/01

Zwei Wochen Mallorca 30.09.23-13.10.2023

Eine Woche  Hamburg 27.05.24-02.06.2024

5x1,5 St. Supervision  5 - 6 TeilnehmerINNEN


VORAUSSETZUNG:
Abgeschlossene Ausbildung als GestalttherapeutIn oder GestaltberaterIn.
Musikalische Vorerfahrung und Freude an Musik sind erwünscht …

ZERTIFIKAT:

Bei erfolgreichem Abschluss erhält TeilnehmerIn ein Zertifikat über 185 UE  in Musik-Gestalttherapie und 10 UE Supervision. Die Ausbildung ermöglich eine Erweiterung der Kenntnisse in der experimentellen, erlebnisorientierten Klientenarbeit mit dem Medium Musik, Selbstreflexion und der Erweiterung eigener  musikalischer Kenntnisse.
Sie erwartet grundlegende Selbsterfahrung in Improvisation, Methodik und Aufbau von musiktherapeutischen Settings.

 

KOSTEN
Ausbildungskosten gesamt: 3500€ (incl.10UE Supervision) Zzgl. Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten

Anzahlung 500€ mit der Anmeldung

1500€ bis  01.09.2023

1500€ bis  01.04.2024


Leitung:

Andreas Blase:

www.musiktherapie.city

www.klang-centrum.de

Annette Stangenberg:

www.workshopsmallorca.de

www.annettestangenberg.de


MALLORCA

14 Tage Resilienz ermöglichen und mit Weiterbildung verbinden:

Das Seminarhaus "Casa Mondrago" liegt im Süden Mallorcas, direkt am Meer und ist umgeben von einem der schönsten Naturschutzgebiete der Insel. Wir verstehen Lernen als ganzheitlichen Erfahrung. Die unberührte Natur, die Ruhe, das Meer und das achtsame Wahrnehmen der Elemente nehmen unmittelbar Einfluss auf unserer Dasein und Erleben.
In den 14 Tagen werden 80 UE in der "Casa Mondrago" stattfinden. 5 Tage Ausbildung im Block. Danach 4 Tage unterrichtsfreie Zeit, in der die TeilnehmerInnen die Möglichkeit haben ihre Peergrouptreffen für Austausch und musikalische Begegnungen zu nutzen. Dabei ist das gemeinsame Musizieren in der Natur eine besondere Erfahrung. Dann folgt eine weitere Ausbildungseinheit von 5 Tagen.

  • Sitzplatz 4
  • Steilküste
  • Handpan
  • Sitzplatz
  • Stuhlkreis Hoch 3
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AN- und ABREISE:
Die Reisekosten sind nicht enthalten! Die Flüge bucht TeilnehmerIn selbst- nach Erhalt der Bestätigung durch die AusbilderInnen. Gerne vermitteln wir, auf Anfrage die Teilnehmerliste zwecks Absprachen untereinander. Wenn Sie auf der Insel beweglich sein möchten, ist die Anmietung eines Mietwagens zu empfehlen.


UNTERKUNFT   MALLORCA (=14Tage):

Villa Rosa -100m nebenan- ist für bis zu 9 Teilnehmer reserviert - 4 Doppelzimmer & 1 Einzel
Hier versorgen sich die Teilnehmer selbst mit Frühstück. DZ : 600,-€/ EZ: 910,-€  incl. Abendessen.

http://villa-rosa-07650.mallorcahotelsweb.com/de/

Es stehen außerdem 2 kleine Hotels fußläufig (der Weg führt über den Strand)) zur Verfügung. Die Kosten richten sich nach Standard und Belegung EZ/DZ. Unterbringung inkl. Halbpension pro Person für 14 Tage (Stand 2022):

Hostal Condemar: DZ 650,-€ / EZ : 860,-€

https://www.hotelcondemar.com/en/

Hotel Playa Mondrago: DZ 954,-€/ EZ Hotel 1570,-€

https://www.playamondrago.com/de/


HAMBURG

7 Tage intensives Erleben von Klängen und rezeptiver Gestalt-Musiktherapie in der Praxis KLANG-CENTRUM


INHALTE  der  WEITERBILDUNG:

Die thematischen Schwerpunkte in den ersten beiden Wochen auf Mallorca liegen in der Arbeit mit Rhythmus und Stimme. In Hamburg liegt der Fokus  auf der Arbeit mit Klang, der weiteren Integration der bisherigen Erfahrungen und der Gestaltung eines gemeinsamen Abschlussfestes. Selbsterfahrung, Groß- und Kleingruppenarbeit, Improvisation und Reflexion der gemachten Erfahrungen sind beständiger Teil der Weiterbildung.

RHYTHMUS

  • Körperebene: Atem- und Herzrhythmus u.a. mit Ta-ke-ti-na, Bodypercussion …
  • Leiblichkeit: Instrument, Beat, Offbeat etc. bis zu Trance und Improvisation
  • Gestalt: Kontaktfunktion und Störung im Rhythmusgefühl …
  • Gruppe: Das Gruppenselbst über den Rhythmus finden, als Gegenpol zum individuellen Selbst
  • Feld: z.B. Macht und Ohnmacht von Rhythmusgefühlen

STIMME

  • Atem
  • Zusammenspiel von Körper und Stimme
  • Ausdruck im Hier und Jetzt, es gibt keine " falschen Töne"
  • Per-sonare und die innere Erlaubnis Raum einzunehmen
  • Stimme als Kontaktorgan im Selbst- und Gruppenprozess
  • Selbst-bewusst-sein, was klingt in Dir?

Improvisation

  • Selbstprozess - Gruppenprozess
  • Krisenmanual mit Musik
  • Support - Begleitung bis Animation der Gefühle, musikalischer Ausdruck
  • Musikpanorama und Improvisation - „Aufstellung & Bühne“
  • Musik-Gruppen-Flow

Klang

  • Monochord
  • Gongs
  • Didgerido
  • div. Instrumente
  • Gruppen Klang-Improvisationen
  • Bezug von Klang und Gefühl, was wird spürbar jenseits der Worte

Je nach Prozeß / Bedarf gibt es weitere Erfahrungsmöglichkeiten:

Musikalische Biographie-Arbeit
Der Wunsch nach Harmonie in der Musik
Bewusste Haltung in der Gruppenimprovisation
5 Säulen der Existenz als musikalische Symphonie
Autonomie und Abhängigkeit
Der Einfall als kreative Intervention zwischen Ordnung und Chaos
Entwicklung von musikalischen Experimenten
Potentialentwicklung und Entfaltung durch musikalische Interventionen
Aufdeckende Arbeit - wie Musik die Abwehr unterwandert
Musik als Kommunikationsmittel
Gruppen- und Triadische Arbeit im musiktherapeutischen Setting
Der musikalische Dialog
Die Wirkung der unterschiedlichen Instrumente durch Selbsterfahrung
Kontaktprozessmodell in der musiktherapeutischen Arbeit
Kontraindikationen
Aktive und Rezeptive Musiktherapie
Nähe und Distanz in der Improvisation
Die Pause und die Wirkung der Stille
Musikalische Bilder als Gruppenimprovisation / Ressourcenarbeit
Improvisation bis hin zur Veränderung des Selbst- und Gruppenselbst
Leistungsanspruch und die Kunst des "Geschehen lassens"
Musikalische Interventionen zur Entspannung
Wirkkräfte von Obertoninstrumenten
Eigenständige Durchführung von musiktherapeutischen Therapiesettings
Supervision


Ergänzende Informationen finden Sie hier: IMPROVISATION

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MUSIKTHERAPIE

Das Gehör ist das am frühesten entwickelte Sinnesorgan des Menschen (mit überdeutlich mehr neuronalen Verbindungen zum Gehirn als z.B. das Auge). Hören beginnt in der 11.Woche und ab etwa dem 4. Schwangerschaftsmonat nehmen wir über Töne, Klänge und Geräusche unsere Umwelt wahr und treten in Kontakt mit ihr. Lange vor (und jetzt neben) der Sprache nutzen wir Menschen musikalische Elemente, um uns in der Welt zurechtzufinden und unsere Gefühle mit anderen zu teilen. Gefühle wie Trauer, Wut und Freude etc. haben in unterschiedlichsten Völkern gleiche körperliche Ausdrucksform (lachen, weinen ...).  Auch in der Musik gibt es universelle Darstellungen dieser Gefühle. Die Stimme als körperliches Instrument teilt uns unmittelbar Stimmung und Befindlichkeit eines Menschen mit. Mit Instrumenten kann Empfindung, Gefühl und Meinung Ausdruck verliehen werden. Musiktherapie geht von einer Entsprechung psychisch-leiblicher & musikalischer Vorgänge aus.
Die Methode der freien Improvisation ist von zentraler Bedeutung. Freies Spiel ohne Noten oder sonstige Vorgaben ermöglicht, ohne Worte Gefühle auszudrücken, die sonst nur schwer zu artikulieren sind. Es entsteht Musik im Sinne eines spontan spielerischen und experimentierenden Umgangs mit Klang, Ton, Geräusch und der eigenen Stimme. Manchmal sind auch stärker strukturierte Vorgehensweisen wie z.B. gemeinsames Singen oder das Anhören ausgewählter Musikstücke, ... therapeutisch indiziert. In beiden Fällen wird die rational menschliche Seite entlastet, Neugierde und Experimentierfreude werden angeregt. Werden die musikalischen Äußerungen angemessen aufgegriffen und verstanden, können schöpferische, selbstregulative und kommunikative Fähigkeiten (wieder) lebendig und wirksam werden.
Jenseits von musikalischem Leistungsdruck finden Rhythmisches wie Chaos, Geordnetes wie Ver-rücktes, Helles wie Dunkles, Nähe und Distanz ihren Platz. Hier läßt sich auch das mit Musik ausdrücken und erinnern, was sich mit Worten nicht sagen läßt. Die Instrumente sind vielfältig und in ihrer Mehrzahl oft den meisten unbekannt. Sie sind so gewählt, daß sie spontan leicht spielbar sind und so jede und jeder (auch ohne musikalische Vorkenntnisse) das jeweils stimmige Ausdrucksmittel finden kann.
Aus der Art des Umgang mit dem Instrumentarium und dem musikalischen Habitus/ musikalische Biographie des Gegenüber können sich Ansätze für Diagnose und Therapie ableiten lassen. Oft haben Instrumente an sich schon einen Symbolcharakter (Volksmund:  "auf die Pauke hauen“, „die erste Geige spielen" oder mal „andere Saiten aufziehen ", „etwas anklingen lassen"...  "der Ton macht die Musik"... "ich bin ganz Ohr"...). Eine Konfrontation mit diesem öffnet schnell Grundkonflikte, die dann durch therapeutisch geleitetes Probehandeln auf den Instrumenten sowie durch die Aufarbeitung im therapeutischen Gespräch einer Lösung zugeführt werden können.


Hier gehts zur 3-jährigen WEITERBILDUNG in GESTALT-MUSIKTHERAPIE